Saturday, 30 October 2010

Deutsch

English translation follows the German text.

Hallo.
Ich wollte eigentlich längst einen etwas längeren Post zu diesem Thema schreiben, aber dann sah ich eine Werbung, die alles ganz gut zusammenfasste. Und wenn andere etwas schon geklärt haben, brauche ich ja nicht so lang darüber zu quatschen.
Das Thema ist: die Bedeutung des Wortes "Deutsch".
Was heißt eigentlich "Deutsch"?
In verschiedenen Zusammenhängen kann scheint es verschiedene Bedeutungen haben zu können. Zum Beispiel: die deutsche Küche, die deutsche Nationalmannschaft, die deutsche Sprache, ich bin Deutscher, die Deutsche Bahn usw.
Die deutsche Sprache ist die Sprache, die von denjenigen Leuten gesprochen wird, die sich "Deutsche" nennen. Einfach? Nicht ganz, denn auch Österreicher behaupten, Deutsch zu sprechen - ähnlich wie Schotten Englisch sprechen, weshalb Englisch nicht nur "die Sprache, die Engländer sprechen" ist.
Bei der deutschen Küche ist es ungefähr gleich. Leute in Deutschland machen Essen mit bestimmten Zutaten und schmeißen sie auf bestimmte Art und Weise zusammen, ähnlich wie sie mit bestimmten Wörtern Sprache machen und sie auf bestimmte Art und Weise (mit bestimmter Grammatik) zusammen schmeißen. Jedoch ist die deutsche Küche ganz klar von der österreichischen Küche zu unterscheiden - obwohl sie ja auch Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen haben - (und sogar, die Küche mancher Regionen ist ähnlicher der von Österreich als der von anderen deutschen Regionen - ein bisschen wie die Situation mit Dialekten, könnte man sagen) auch mit der Küche anderer Länder.. Würstchen werden ja auch anderswo gegessen. Bier wird auch in Tschechien getrunken. Und man darf eigentlich sogar Zutaten aus Übersee nutzen, um eine deutsche Mahlzeit zuzubereiten. Es ist also nicht alles so klar, wie es sein könnte - auch ein Engländer kann ruhig "deutsche Küche" machen, genau wie nicht jedes Gericht, das von einem Deutschen gekocht wird, zur "deutschen Küche" gehören muss - wenn er zum Beispiel etwas Indisches ausprobiert. Also bezieht sich das Wort deutsch weder auf Zutaten noch Hersteller noch sonst was...
Wie beschreibt man denn das, was eigentlich jeder versteht, trotzdem manchmal verwirrend wirkt?
Die Antwort scheint i der oben erwähnten Werbung oder genau gesagt in deren Werbespruch zu liegen:
Deutsche Post. Die Post für Deutschland.
Bis morgen.



Hello.
I actually have wanted for some time to write a somewhat longer post on this topic, but I then saw an advert which summed everything up very nicely. And when other people have already cleared up matters, then there's no need for me to gibber on about them for so long.
The theme is: the meaning of the word "Deutsch".
What does "Deutsch" actually mean?
In various contexts it can seem to have various meanings. For example: German cuisine, the German national team, the German language, I am German, die Deutsche Bahn (the German equivalent of British Rail) etc.
The German language is the language which is spoken by those people who call themselves "German". Easy? Not quite, because Austrians also claim to speak German - just like Scots speak English, which is why you can't just call English "the language that English people speak".
With German cuisine it's about the same. People in Germany make food with particular ingredients and throw them together in a particular way, just like they make language with certain words and throw these together win a certain way (with certain grammar). However, German cuisine is clearly different from Austrian cuisine - although there are similarities and convergences (and indeed some regional German cuisine is closer to Austrian than cuisine from other regions - like with dialects, you could say) - just as there is with cuisine of other countries. Sausages are of course also eaten elsewhere. Beer is also drunk in the Czech Republic. And you are even allowed to use ingredients from abroad in the preparation of a German meal. So it's not all that transparent, not as transparent as it could be, anyway - even an Englishman can easily make some "German cuisen", just as not every dish which a German cooks up necessarily has to belong to "German cuisine" - if he's trying out something Indian for example. So the word German refers neither to the ingredients nor to the producer or anything else.
So how do we describe what everyone really understands, but yet still sometimes proves confusing?
The answer seems to lie in the aforementioned advert of more accurately advertising slogan:
Deutsche Post. Die Post für Deutschland. (German post. The post for Germany.)
See you tommorrow.

Friday, 29 October 2010

Errata

English translation follows the German text.

Mir ist gerade aufgefallen, dass in der englischen Übersetzung des vorigen Posts, "Keywords" ein etwas grober Fehler auftaucht. Da steht:
...can not be found...
das müsste:
...can now be found...
heißen.
Dieser Fehler hat vielleicht manche von Euch verwirrt, denn das "not" hätte auf ein Weiterbestehen der aktuellen Gegebenheiten hingeweisen; das "now" ist aber eine Veränderung.
Bis morgen.



I have just noticed that there was a quite terrible mistake in the English translation of the previous post, "Keywords". It there says:
...can not be found...
it should be:
...can now be found...
This mistake has possibly confused some of you, because the "not" would have pointed to a continuation of the current circumstances; the "now", however, is a change.
See you tomorrow.

Thursday, 28 October 2010

Keywords

English translation follows the German text.

Kurzer Hinweis: Eine Liste der Top 54 Keywords befindet sich jetzt unten rechts auf der Startseite des Massive Blogs. Somit können Sie alle Posts zu den am meisten vorkommenden Themen einfach abrufen.
Viel Spaß damit.



Short note: A list of the top 54 keywords can not be found at the bottom right of the starting page of the Massive Blog. With this, you can easily call up all posts to the most frequently occuring subjects.
Have fun with it.

Sunday, 24 October 2010

Is no news good news?

English translation follows the German text.

Es gibt einen Spruch, "no news is good news" (es ist gut, wenn es keine Neuigkeiten gibt). Ich denke, dieser stammt aus einer Kriegszeit, als Leute keine Neuigkeiten von der Front erhalten haben. Würde man eine Nachricht erhalten, würde sie gutmöglich die Information enthalten, der Mann oder Sohn war gefallen. Insofern war es gut, nichts Neues zu erfahren, denn es hieß, niemand (, der dir nicht egal war, ) war gefallen.
Alles klar.
Der Spruch wird jedoch häufig verwendet, auch wenn es keinen Krieg gibt, oder zumindest wenn es keinen Krieg gibt, an dem der jeweilige Sohn oder Mann beteiligt ist. Wenn man sich zum Beispiel für einen Job beworben hat und auf eine Rückmeldung wartet, dann kriegt man zwar keine Absage, solange man nichts hört - man kriegt aber auch keine Zusage oder Einladung zum Bewerbungsgespräch. Heutzutage sind Standards der zwischenmenschlichen Etikette so weit gesunken, dass man häufig im geschilderten Fall nichts hört, es sei denn, dass zum Auswahlverfahren eingeladen wird. Diese Situation will ich der Klarheit halber hier diagrammatisch abbilden.



Wie Sie sehen, ist es keineswegs immer eine gute Neuigkeit, wenn man keine Rückmeldung erhält. Es ist aber ebenfalls nicht immer gut, wenn man was Neues erfährt. Offensichtlich müssen wir diesen Spruch als "zu oft nicht zutreffend", oder ZONZ, einstufen.
Bis morgen.



There is a saying, "no news is good news". I think this comes from a time of war, when people didn't get any news from the front. Should they receive some news, this would in all probablity contain the information that their husband or son had fallen. To this extent, it was good to not hear anything new, because it meant no-one (you cared about) had fallen.
OK.
The expression is, however, often used, even if there isn't a war on, or at least when there's no war on, that the relevant son or husband is taking part in. If you, for example, have applied for a job and are waiting for an answer, then you obviously haven't had a rejection, so long as you don't hear anything - but you also haven't had an acceptance or an invitation to a job interview. These days, standards of interpersonal etiquette have fallen so far that you often in the aforementioned case don't hear anything unless you're being invited to a selection process. I wish to display this situation diagrammatically for the sake of clarity.



As you can see, it is certainly not always good news not to have an answer. It is, similarly, not always good when you do hear something new. Clearly, we shall have to categorise this expression as "too often not accurate", or ZONZ. (The abbreviations for the categories are taken from the German.)
See you tomorrow.

Monday, 18 October 2010

Massive Blog ≠ TV/Radio

English translation follows the German text.

Die erste Regel, die ein TV- oder Radiomoderator sich einprägen muss, nachdem er gelernt hat, seine Zahnbürste nicht zu vergessen, ist folgende: Die eigenen Zuschauer oder die eigenen Zuhörer sind "der König". Natürlich gibt es (hoffentlich) mehere Zuschauer oder Zuhörer, während es eigentlich nur einen König geben kann. Sonst wäre das irgendeine Art Königshof mit gleichberechtigten Deputaten, was gefährlich in die Richtung Demokratie geht, was die für diesen Vergleich notwendige Autokratie außer Acht lässt. Aber das ist egal. Im Grunde sind "die Zuschauer" oder "die Zuhörer" als eine Entität zu betrachten und als eine solche, die einem König gleich kommt.
Auf jeden Fall heißt das, man soll die Zuschauer oder die Zuhörer nicht beschimpfen, oder sagen, dass sie blöd seien, weil sie dann aufhören zuzuschauen oder zuzuhören. Man kann im Gegenteil sehr gerne sagen, dass die Zuschauer oder die Zuhörer anderer Sendungen blöd seien, damit die eigenen nicht anfangen, die erwähnten anderen Sendungen zu schauen oder zu hören.
Der Massive Blog hat keinen TV- oder Radiomoderator. Der hat den Verfasser des Massive Blogs und er kennt keine Regeln.
Weil er aber so ein netter Kerl ist, nennt er seine Leser nicht doof, auch wenn sie nie auf seine Posts mittels Kommentare reagieren. Er bemüht sich immer weiter, etwas Interessantes zu schreiben oder wenigstens etwas, was irgendjemanden interessieren könnte. Weil aber die Reaktion auf solche eventuell interessante Posts gleich Null ist, schreibt er manchmal sogar Dinge, die überhaupt niemanden interessieren könnte. Manchmal schafft er sogar, sich selbst damit zu langweilen.
Er will aber hier wieder betonen, dass er es weiterhin schön findet, wenn Leute Kommentare schreiben, denn das Gute an der Blogosphäre ist ja, dass auch die Leser ihren Senf zum Thema geben können, was bei Einwegmedien wie Zeitungen (abgesehen von Leserbriefen usw.) nicht möglich ist (oder viel länger dauert).
Auf den letzten Post, in dem ausdrücklich zum Kommentar-Hinterlassen eingeladen wurde, hat nur ein Leser mit dem Pseudonym "James" reagiert. Er hat zwar keinen Tipp abgegeben für die Bundesliga-Spiele, aber er muss trotzdem als Sieger gelten, weil er der einzige ist, der überhaupt was sagte. Also herzlichen Glückwunsch, "James" und hier ist Dein Preis.
Bis morgen.



The first rule, that a TV or radio presenter has to become acquainted with, after he's learnt not to forget his toothbrush, is the following: Your own viewers or listeners are "the king". Of course you've (hopefully) got more than one viewer or listener, whilst there can only really be one king. Otherwise you'd have some kind of king's court with deputies of equal rights, which is moving dangerously towards democracy, which fails to include the autocracy necessary for this comparison. But that doesn't matter. At the end of the day, "the viewers" or "the listeners" are to be viewed as a single entity and as one which is a bit like a king.
Anyway, this means that you shouldn't insult your viewers or your listeners or say that they're stupid, because they'll then stop viewing or listening. On the other hand, you're more than welcome to say that the viewers of the listeners of other programmes are stupid, so that they your own ones don't start viewing or listening to the programmes you've mentioned.
The Massive Blog doesn't have a TV or radio presenter. It has the creator of the Massive Blog and he knows no rules.
However, because he's such a nice guy, he doesn't call his readers stupid, even if they never react to his posts by commenting on them. He continues to put the effort in, to write something interesting or at least something, which somebody could possibly find interesting. Because, however, the reaction to such potentially interesting posts is almost zero, he sometimes even writes things, which couldn't possibly interest anybody. He sometimes even manages to bore himself.
He would like to emphasise here that he does continue to like it when people do write comments, because the good thing about the blogosphere is of course that the readers can also give their two-penneth to the topic, which isn't really possibly (or takes a lot longer) with one-way-media like newspapers (except for readers' letters etc.).
Only one reader, with the pseudonym "James" responded to the last post, in which there was made the explicit invitation to leave comments. He didn't make any predictions for Bundesliga games, but as he's the only one who said anything he still has to be considered the victor. So congratulations, "James", and here's your prize.
See you tomorrow.

Friday, 15 October 2010

Every One's a Winner, Baby!

English translation follows the German text.

Hallo.
Heute, wie jeden Freitag, habe ich Mark Lawrensons Tipps für den kommenden Premier-League-Spieltag gelesen und, wie jeden Freitag, fand ich sie etwas doof. Trotzdem lass ich mich davon inspirieren und ich gebe meine bis dato streng geheimen Tipps fürs kommende Wochenende in der Bundesliga preis.

Freitag
Köln - Dortmund
Die Dortmunder spielen im Moment total gut, Nuri hat gerade wieder für die Türkei gegen Aserbaischan geglänzt und im Gegensatz wird Poldi (für die Kölner) nach seinen Anstrengungen gegen Kasachstan ziemlich müde sein. Deshalb wäre es schon sehr seltsam, wenn Dortmund nicht zu Null siegen würde.
Tipp: 1:1

Samstag
Bayern München - Hannover
Dieses Spiel könnte Louis van Gaals letztes sein, wenn die Bayern sich nicht zusammenreissen. Sie haben ja mehr Rückstand hinter der Tabellenspitze als je zuvor, aber Hannover ist wirklich die Überraschungsmannschaft schlechthin dieses Jahr (abgesehen von Mainz). Deshalb muss wohl ein Unentschieden zu erwarten sein.
Tipp: 2:1

Schalke 04 - Stuttgart
Was kann man nicht über diese zwei Vereine erzählen? Christian Gross ist endlich von Stuttgart entlassen worden, was mindestens ein Punkt mehr wert sein muss. Wer dieses Spiel verliert, muss sich echt auf die zweite Liga gefasst machen.
Tipp: 4:4

Bremen - Freiburg
Bremen hat ein Spiel in der Woche in der Champions League gegen den FC Twente. Ob das die Spieler ablenkt, weiß ich nicht. Freiburg spielt erst nächstes Jahr in der Champions League, was eher Motivation als Ablenkung sein soll.
Tipp: 2:0

Mainz - Hamburg
Mainz hat bisher jedes Spiel gewonnen. Hamburg nicht. Warum soll sich das ändern?
Tipp: 3:2

St. Pauli - Nürnberg
St. Pauli ist wohl die Zweitlieblingsmannschaft von fast allen Bundesliga-Fans dieses Jahr. Sie spielen ganz guten Fußball und ich mag das Erfrischende, was sie in die Liga hineinbringen. Ich denke aber, es wird für sie eine ganz lange Saison und sie müssen auf jeden Fall ihre Heimspiele gewinnen, wenn sie nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden wollen.
Tipp: 0:1

Sonntag
Wolfsburg - Leverkusen
Michael Ballack hat bisher bei Leverkusen nicht viel gemacht. Manche sagen, er sei verletzt, aber man kann es nie wissen. Der Streit um die Kapitänität in der Nationalmannschaft hat offensichtlich schlecht auf seine Motivation gewirkt. In dieser Liga musst du immer 110% geben, wenn du nicht punktlos nach Hause fahren willst.
Tipp: 1:2

Kaiserslautern - Frankfurt
Wenn dieses ein Pokalspiel wäre, würde ich sofort auf einen Heimsieg tippen. In der Liga werden die Kaiserslauterner aber den Druck fühlen und wissen, dass eine Niederlage verlorene Punkte heißen wird. Frankfurt hat bisher kein Spiel unentschieden gespielt, also machen sie das diesmal bestimmt.
Tipp: 1:1

Hoffenheim - Mönchengladbach
Im Oktober letzten Jahres haben alle gedacht, Hoffenheim würde Meister werden. Das ist dann doch nicht passiert, aber dieses Jahr haben sie erstligige Erfahrung und werden wissen, ihre gute Herbstform auch ins neue Jahr mitzubringen. Wenn sie Glück haben und Ibsevic fit bleibt, soll ein Platz in der Champions-League zu erreichen sein.
Tipp: 1:1

Ihr seid willkommen, eure eigenen Tipps abzugeben und als Kommentar zu posten. Dafür könnt ihr diese Vorlage nutzen.

Freitag
Köln - Dortmund
Tipp: X:X

Samstag
Bayern München - Hannover
Tipp: X:X

Schalke 04 - Stuttgart
Tipp: X:X

Bremen - Freiburg
Tipp: X:X

Mainz - Hamburg
Tipp: X:X

St. Pauli - Nürnberg
Tipp: X:X

Sonntag
Wolfsburg - Leverkusen
Tipp: X:X

Kaiserslautern - Frankfurt
Tipp: X:X

Hoffenheim - Mönchengladbach
Tipp: X:X

Gut. Wer die meisten richtigen Ergebnisee tippt, kriegt von mir etwas ganz Besonders. Boni wird es auch für die besonnensten Tippbegründungen geben.
Viel Spaß!!!



Hello.
Today, as every Friday, I've read Mark Lawrenson's predicitons for the coming Premier League match day and, as every Friday, I've found them pretty silly. In spite of this, I've let my self be inspired and I'm going to reveal my bis dato top secret predictions for the upcoming weekend in the Bundesliga.

Friday
Cologne - Dortmund
The Dortmund boys are playing really well at the moment, Nuri has just shone again for Turkey against Azerbaijan and, in contrast, Poldi (for Cologne) will be pretty tired after tiring himself out against Kazakhstan. That's why it would be pretty weird if Dortmund didn't win with a clean sheet.
Prediction: 1:1

Saturday
Bayern Munich - Hanover
This game could be Louis van Gaals last, if the Bavarians don't pull themselves together. They are, of course, further behind the table-leaders than they've ever been, but Hanover are really the surprise package of the season this year (except for Mainz). That's why we can probably expect a draw.
Prediction: 2:1

Schalke 04 - Stuttgart
What can you not say about these two clubs? Christian Gross has finally be fired from Stuttgart, which has to be worth at least one point. Whoever loses this match should really be bracing himself for the second division.
Prediction: 4:4

Bremen - Freiburg
Bremen have got a game in the week in the Champions League against FC Twente. Whether that will distract the players, I don't know. Freiburg won't be playing in the Champions League until next year, which should motivate them more than distract them.
Prediction: 2:0

Mainz - Hamburg
Mainz have so far won every game. Hamburg haven't. Why should that change?
Tipp: 3:2

St. Pauli - Nürnberg
St. Pauli are surely every Bundesliga fan's second favourite team this year. They are playing really good football and I like the refreshing thing that they bring to the league. I do think though that they've got a really long season ahead of them and that they certainly have to win their home games if they don't want to get embroiled in a relegation fight.
Prediction: 0:1

Sunday
Wolfsburg - Leverkusen
Michael Ballack hasn't done much so far at Leverkusen. Some say he's injured but you can never be so sure. The arguments about the captaincy in the national side have clearly had a negative impact on his motivation. In this league, you always have to give 110% if you don't want to go home pointless.
Prediction: 1:2

Kaiserslautern - Frankfurt
If this was a cup game, I would go for a home-win immediately. In the league though, the Kaiserslauterners will feel the pressure and know that a loss will mean dropped points. Frankfurt haven't drawn a game yet, so I think they will.
Prediction: 1:1

Hoffenheim - Mönchengladbach
In October last year everyone thought Hoffenheim were going to win the league. That didn't happen though, but this year they've got top-division experience and will know to bring their autumnal form into the new year. If they're lucky and Ibsevic stays fit, then they should be able to secure a Champions League spot.
Prediction: 1:1

You are now welcome to provide your own predictions as comment. You can use this form to make it easier.

Friday
Cologne - Dortmund
Prediction: X:X

Saturday
Bayern Munich - Hanover
Prediction: X:X

Schalke 04 - Stuttgart
Prediction: X:X

Bremen - Freiburg
Prediction: X:X

Mainz - Hamburg
Prediction: X:X

St. Pauli - Nürnberg
Prediction: X:X

Sunday
Wolfsburg - Leverkusen
Prediction: X:X

Kaiserslautern - Frankfurt
Prediction: X:X

Hoffenheim - Mönchengladbach
Prediction: X:X

Good. Whoever predicts the most correct scores will get something really special from me. Bonuses will also be awarded for the most sober prediction reasoning.
Have fun!!!

Wednesday, 13 October 2010

1am

English translation follows the German text.

Guten Tag. Heute schreibe ich etwas Kurzes, was die zwei im Titel beinhalteten Begriffe (also den englischen und den deutschen) zusammen kombiniert.
Einsamkeit ist nichts Schönes. Es geht nicht nur darum, dass man alleine ist, sondern viel mehr darum, dass man dessen sehr stark bewusst ist. Dieses Bewusstsein trifft häufig ein um Uhrzeiten, um die man meistens nicht allein ist, oder um die man gerne nicht allein sein würde. Wie in den frühen Morgenstunden. Um eins oder so. Wenn man nachts alleine da liegt, niemanden hat, mit dem man sprechen kann, nicht weiß, ob es sich lohnen wird, irgendwann aufzustehen, andererseits auch weiß, dass einschlafen keine realistische Möglichkeit ist, man schafft vielleicht mal, aufs Klo zu gehen, kehrt aber dann einfach in die Einsamkeit zurück, legt sich wieder hin, es stink, aber wer soll denn hier putzen? deine Frau ist ja nicht da, wenn du überhaupt eine hast, du hörst andere Leute lachen, ob sie tatsächlich da sind oder nicht, weißt du auch nicht, aber du hörst sie und sie quälen dich. In solchen Situationen handelt fast jeder ähnlich, um die Einsamkeit um eins zu beseitigen, auch wenn es am nächsten Tag (oder in der nächsten Nacht) genauso gehen wird, man sucht trotzdem eine kurzfristige Lösung und man bestellt einen weiteren Schnaps...



Hello. Today I am writing a short piece which combines both terms contained within the title (the English one and the German one).
Loneliness isn't pleasant. It's not about being alone, but much more about the fact that you're very aware of the fact. This awareness often hits you at times when you're usually not alone, or when you really don't want to be alone. Like in the early hours of the morning. Around oneish. When you're lying there alone at night, haven't got anyone to talk to, don't know if it will ever be worth getting up, on the other hand do know that falling asleep isn't a realistic option, you can maybe manage going to the toilet, then just come back into your loneliness, lie down again, it stings, but who's about to start cleaning around here? your wife isn't there of course, if you've even got one, you can hear other people laughing, whether they're actually there or not, you can't be sure, but you can hear them and they're torturing you. In situations like this almost everyone behaves in the same way, in order to get rid of the loneliness at 1am, even if it will be just the same the next day (or the next night), you still look for a short-term solution and you order yourself another shot...

Tuesday, 12 October 2010

Eurovision Song Contest 2011

English translation follows the German text.

Heute ist bekannt gegeben worden, dass Düsseldorf den nächsten Eurovision Song Contest austragen wird. Düsseldorf habe sich gegen Hannover, Hamburg und Berlin durchgesetzt, heißt es, denn die Stadt "konnte vor allem mit seiner Arena und ihrem Umfeld punkten," so Thomas Schreiber, ARD Unterhaltungskoordinator. Die Arena, die hier gemeint wird, ist die so genannte "Düsseldorfer Arena", deren Namen von der gleichnamigen Stadt, in der die Arena sich nicht ganz zufällig befindet, abzuleiten ist. Es ist nicht ganz klar, ob sie (die Leute, die damals die Arena gebaut haben) die Arena in Düsseldorf hineingepflanzt haben, weil der Name so passte, aber das wäre eigentlich die einzige klüge Entscheidung gewesen. Die Düsseldorfer Arena in Hamburg zu bauen, hätten folgenschwere Konsequenzen gehabt.
Und so schließt sich der Kreis...
Die Konsequenz wäre, der Eurovision Song Contest 2011 hätte in Hamburg stattgefunden. Oder so wollen sie wenigstens, dass wir denken. Das große Gequatsche um die Arena redet am eigentlichen Wesen der Sache vorbei...
Vor wenigen Wochen gab es, weder in Düsseldorf noch in Hamburg, einen Contest namens Bundesvision Song Contest. Erstaunlicherweise hat die stark promotete Band "Ich und Ich" nicht gewonnen, sondern die andere genau so stark promotete "Unheilig". Möglicherweise haben "Ich und Ich" den Sieg verspielt, indem sie einen ägyptischen Megastar-Rapper mitperformen ließen, der ziemlich cool war, doch nicht so mainstream wie der glatzköpfige barttragende Bernd Heinrich Graf von "Unheilig". Also gewannen "Unheilig" den Contest, (das beste Lied des Abends "Fair Trade Koks" hat im Übrigen sehr schlecht abgeschnitten, es bekam nicht mal 12 oder 10 Punkte vom eigenen Bundesland) was Jubel in dem von ihnen vertretenen Bundeland "Nordrhein-Westfalen" auslöste. Jeder weiß, dass das Siegerland des Eurovision Song Contests den nächstjährigen Contest hosten darf, und es funktioniert genau so mit dem Bundesvision Song Contest. Jeder weiß, dass Düsseldorf die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen ist. Das heißt, Nordrhein-Westfalen wird 2011 den Euro- sowie Bundesvision Song Contest inszenieren können.
So ist es also klar. Offensichtlich haben die Organisatoren von NDR einen Pakt mit den Pro-Sieben-Kollegen geschlossen, so dass alle Song Contests 2011 in dieselbe Stadt (Düsseldorf, falls ihr wirklich nicht aufgepasst habt) geschickt werden. So sparen alle an Kosten für: Telekommunikationssysteme, Bühnen, Mikrofone, iPads usw.. Es ist nicht schlecht, wenn man Geld sparen möchte. Es ist sogar gut, denn billiger. Aber der Massive Blog fordert nichtsdestoweniger Ehrlichkeit und Transparenz im Entscheidungsverfahren, damit wir Bundes- und Europabürger, egal in welchem (Bundes-)Land, nicht betrogen und belogen werden.
Bis morgen.
PS: Ich habe angefangen, sprachneutrale Titel für die Posts zu nutzen, damit sie zum deutschen sowie englischen Text passen. Clever, was?



It has been announced today that Düsseldorf is to host the next Eurvision Song Contest. Düsseldorf was able to win through against Hanover, Hamburg and Berlin, so they say, because the city "was able to score points above all with its arena and its surroundings," according to Thomas Schreiber, ARD entertainment coordinator. The arena, which he means here, is the so-called "Düsseldorfer Arena", whose name can be traced back to the city of the same name, in which the arena not completely by chance happens to find itself. It isn't entirely clear whether they (the people who built the arena back then) planted the arena in Düsseldorf because the name was such a good match, but that would have been the only sensible decision. Building the Düsseldorfer Arena in Hamburg would have had dramatic ramifications.
And that's how we get back to the point...
The consequence would be, that the Eurovision Song Contest 2011 would have taken place in Hamburg. Or at least that's what they want us to think. All this chat about the arena actually ignores the real heart of the issue...
A few weeks ago there was, neither in Düsseldorf nor in Hamburg, a contest called the Bundesvision Song Contest. Astonishingly, the strongly promoted band "Ich und Ich" didn't win. In their place won the other just as stronly promoted band "Unheilig". It is possible that "Ich und Ich" threw away victory, by letting an Egyption Megastar-Rapper perform with them, who was quite cool, but not as mainstream as the bald beard-wearing Bernd Heinrich Graf of "Uneheilig". So "Unheilig" won the contest, (the best song of the evening "Fair Trade Coke" did, incidentally, extremely poorly, it didn't even get 12 or 12 points from its own Bundesland (federal state) which sparked celebrations in the Bundesland they were representing "Nordrhein-Westfalen". Everyone knows that the winning country is allowed to host the following year's Eurovision Song Contest, and it's the same deal with the Bundesvision Song Contest. Everyone knows, that Düsseldorf is the capital of Nordrhein-Westfalen. That means that Nordrhein-Westfalen will, in 2011, be puuting on both the Euro- and the Bundesvision Song Contest.
So it's quite apparent. Clearly, the organisers from NDR have signed a pakt with their Pro-Sieben colleagues, so that all Song Contests in 2011 will be sent to the same city (Düsseldof, in case you've really not been following). In this way, they save money on: telecommunication systems, stages, microphones, iPads etc.. It isn't a bad thing - wanting to dave money. It's even good, because it's cheaper. But the Massive Blog nevertheless demands honesty and transparency in the decision-making process, so that we, citizens of Germany and Europe, in whichever country or Bundesland we live, shall no longer be cheated and deceived.
See you tomorrow.
PS: I've started using language-neutral titles for the posts so that they fit both the German and the English texts. Clever, isn't it?

Sunday, 10 October 2010

Liu Xiaobo

English translation follows the German text.

Der Massive Blog kann heute offiziell bestätigen, dass Liu Xiaobo, chinesischer Bürgerrechtler, den 2010 Nobelfriedenspreis gewonnen hat.
Letztes Jahr wurde Barack Obama mit dem Preis ausgezeichnet.
Keiner der beiden Kollegen, auch wenn sie viele gute Eigenschaften haben, hat je einen Friedensvertrag unterzeichnet. Man fragt sich, wofür gewinnt man den Preis? Offensichtlich nicht fürs Unterzeichnen von Friedensverträgen. Für etwas anderes, für eine andere Art von Frieden.
Was ist Frieden?
1: Frieden als Abwesenheit des Kriegs
Ein Krieg ist (im traditionellen Oppenheim'schen Sinne) ein Konflikt zwischen zwei oder mehr Staaten. Lui Xiaobo hat aber keinen Krieg zwischen China und irgendeinem anderen Staat verhindert. Er hat das auch gar nicht vor. Für diese Art von Frieden ist er also nicht ausgezeichnet worden.
2: Frieden als friedliches Aufeinanderzugehen
Wenn zwei Staaten oder Menschen friedlich aufeinanderzugehen, kommen sie sich näher. Wenn sie beschließen, nicht auf einander zu schießen und miteinander zu reden, wird das als Weg zum Frieden betrachtet. Obwohl es häufig nicht zum Frieden führt, sondern zur Einfrierung eines Konflikts, oder zum friedenähnlichen Zustand, mit dem aber keiner wirklich zufrieden ist. Frieden ohne Zufridenheit ist nicht so toll.
3: Frieden als beidseitige Zufriedenheit
Wenn beide Seiten eines Streits zufrieden sind, streiten sie sich nicht mehr miteinander. Ist das Frieden? Möglicherweise. Es kann aber sein, dass auch diese Zufriedenheit nicht sehr lang anhält. Und im Streit sind die beiden Parteien nicht immer gleichberechtigt. Nach dem Ersten Weltkrieg mussten sich alle mit dem Friedensvertrag von Versailles zufriedengeben, auch wenn manche Bedingungen da drin unfair waren und gutmöglich später zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beitrugen. Dieser Frieden ist also auch nicht unbedingt perfekt. Und Liu Xiaobo hat auch nicht diesen Frieden angestrebt. In seinem Kampf mit der chinesischen Macht ist weder er wirklich zufrieden (weil er das nicht erreicht hat, was er will, und weil er im Knast sitzt) noch ist die Regierung zufrieden, weil sie mit diesem Dissidenten zu tun hat, der es wagt, Friedesnobelpreise zu gewinnen. Frechheit.
4: Frieden als Demokratie
Tony Blair sagte einmal, als er Gast bei der Daily Show war, dass zwei demokratische Staaten nie Krieg gegeneinander geführt hätten. Er sehe den Schlüssel zum Frieden in der Demokratie. Etwas Ähnliches strebt Liu Xiaobo an - eine demokratischere Gesellschaft in China. Tony Blair hat (bisher) keinen Friedensnobelpreis gewonnen, aber seinem Lob der Demokratie würden wohl auch die Chefs bei Nobel GmbH (oder wer das ist, der den Preis verleiht) zustimmen. Aber ist Demokratie Frieden?
Demokratien sind durchaus in der Lage, Kriege gegen nicht-demokratische Länder zu führen. Und sie sind auch durchaus in der Lage, Länder zu Nicht-Demokratien zu erklären, wenn sie Kriege gegen diese führen möchten.
Demokratien sind dafür bekannt, dass das Volk die Macht hat. Sie sind aber auch dafür bekannt, dass Demonstrationen häufig stattfinden, dass Streit (unter dem Schein eines öffentlichen Diskurses) fester Bestandteil des Systems ist.
Sie sind auch dafür bekannt, dass viele sich zufrieden geben müssen, weil sie haben wählen dürfen, obwohl entweder ihre Partei verloren hat oder ihre Partei gewonnen hat, macht leider nichts, was deren Vorwahlversprechen entsprechen würde. Richtige Zufriedenheit herrscht also auch selten unter einer demokratischen Bevölkerung. Es darf auch nicht, weil eine Opposition ja auch unverzichtbar für eine effektive Demokratie ist. Das heißt: es muss in jeder Demokratie einen betrachtlichen Teil der Bevölkerung geben, der unzufrieden ist. Sonst ist es keine richtige Demokratie. Wie Russland.
Also schwierig, eine Definition von Frieden zu finden. Und unter Betrachtung dessen, haben die Preisverleiher mit Barack Obama und Liu Xiaobo zwei gar nicht so schlechte Kandidaten ausgesucht.
Ich füge hier den Eintrag aus dem Oxford English Dictionary (übersetzt) als Abschlusswort bei, auch wenn er eventuell den bisherigen Inhalt dieses Posts widerlegt (ich habe noch nicht geguckt, was da steht):
"Nomen 1: runde grüne Samen, die als Gemüse gegessen werden.
- Karibisch - jede Hülsenfrucht, inklusive Erbsen, Bohnen oder Linsen, die als Gemüse gegessen wird.
2 die winterfeste eurasische Kletterpflanze, die Hülsen von sich gibt, die Erbsen beinhalten.
- Pisum sativum, Familie Leguminosae (oder Fabaceae; die Erbsenfamilie). Die Mitglieder dieser Familie (Hülsenfrüchte genannt) sind manchmal in drei ähnliche Familien geteilt: Papilionaceae (Erbsen, Bohnen, Klee, Wicken, Ginster, Goldregen, usw.), Mimosaceae (Mimosen, Akazien), und Caesalpiniaceae (Kassia, Johannisbrotbaum und viele tropische Nutzholzbäume).
3 (mit Attribut) wird in den Namen ähnlicher oder verwandter Pflanzen oder Samen verwendet, z.B. Kichererbse, Wicke.
- PHRASEN wie Erbsen (oder zwei Erbsen) in einer Hülse so ähnlich, so dass voneinander nicht zu unterscheiden ist oder fast so.
- ABLEITUNGEN Erbsenmäßig Adjectiv.
- URSPRUNG Mitte 17. Jahrhundert.: zurückgeleitet von PEASE (als Mehrzahl interpretiert wordern).

Herzlichen Glückwunsch Liu Xiaobo und rocken Sie weiter!
Bis morgen.



The Massive Blog can today confirm that Liu Xiaobo, Chinese human rights activist, has won the 2010 Nobel Peace Prize.
Last year, Barack Obama was awarded the prize.
Neither of these people, even if they have many other good points, has ever signed a peace treaty. One wonders, what do you win this prize for? Clearly not for signing peace treaties. For something else, for another kind of peace.
What is peace?
1: Peace as the absence of war
A war is (in the traditional Oppenheimian sense) a conflict between two or more states. Lui Xiaobo has not however prevented any war between China and some other state. He's not even planning on doing so. So he hasn't been awarded for this kind of peace.
2: Peace as approaching one another peacefully
When two states or people approach one another peacefully, they grow closer. When they decide not to shoot one another and to speak with one another, this is seen as the way towards peace. Although it often doesn't lead to peace, but to the freezing of a conflict, or to a peace-like situation, with which, however, no one is really satisfied. Peace without satisfaction isn't so great.
3: Peace as mutual satisfaction
When both sides of an argument are satisfied, they stop arguing with one another. Is that peace? Possibly. It is also possible though, that this kind of satisfaction doesn't hold up for very long. And in an argument both parties are often not afforded the same rights. After the First World War everyone had to put up with the Treaty of Versailles, even if some of its conditions were unfair and highly likely later helped towards the outbreak of the Second World War. So this peace isn't necessarily perfect either. And Liu Xiaobo hasn't been working towards this kind of peace either. In his struggle with the Chinese powers, neither he is really satisfied (because he's not achieved what he wants and because he's sitting in prison), neither is the government happy, because it's got to deal with this dissident who dares to go around winning Nobel Peace Prizes. The cheek.
4: Peace als democracy
Tony Blair once said, when he was a guest on the Daily Show, that two democratic states had never fought a war against one another. He sees the key to peace in democracy. Liu Xiaobo is after something similar - a more democratic society in China. Tony Blair has (so far) not won a Nobel Peace Prize, but the bosses down at Nobel Ltd (or whoever it is that gives out the prize) would surely agree with his appraisal of democracy. But is democracy peace?
Democracies are more than capable of waging wars against non-democratic countries. And they are also more than capable of declaring countries non-democratic, when they want to wage wars against them.
Democracies are known for the people having the power. They are, however, also well known for demonstrations taking place a lot, for argument (under the guise of public discourse) being an integral part of the system.
They are also well known for the fact that lots of people have to say that they're satisfied when they're not really, because they've been allowed to vote, although either their party has lost or their party has won, but unfortunately isn't doing what would correspond to their pre-election promises. Real satisfaction is therefore rarely to be found amongst a democratic population. In fact, it can't be found, because an opposition is, as we all know, absolutely necessary for an effective democracy. That means: there has to be, in every democracy, a great chunk of the population which isn't satisfied. Otherwise it's not a real democracy. Like Russia.
So it's difficult to find a definition of peace. And so when you think about it, the prize-givers could have done worse than Barack Obama and Liu Xiaobo.
As a closing word, I shall here insert the entry from the Oxford English Dictionary (in the German version up there it's a translation), even if it will possibly negate the content of this post up to this point (I've not yet looked what it says):
noun 1 spherical green seeds which are eaten as a vegetable.
- W. Indian - any legume, including peas, beans, or lentils, eaten as a vegetable.
2 the hardy Eurasian climbing plant which yields pods containing peas.
- Pisum sativum, family Leguminosae (or Fabaceae; the pea family). The members of this family (known as legumes) are sometimes divided among three smaller families: Papilionaceae (peas, beans, clovers, vetches, brooms, laburnums, etc.), Mimosaceae (mimosas, acacias), and Caesalpiniaceae (cassia, carob, and many tropical timber trees).
3 (with modifier) used in names of similar or related plants or seeds, e.g. chickpea, sweet pea.
- PHRASES like peas (or two peas) in a pod so similar as to be indistinguishable or nearly so.
- DERIVATIVES pea-like adjective.
- ORIGIN mid 17th cent.: back-formation from PEASE (interpreted as plural).
Congratulations to Liu Xiaobo and keep on rocking!
See you tomorrow.

Saturday, 9 October 2010

Stille - Silence

English translation follows the German text.

Stille gibt es überall. Man kann sie einfach manchmal nicht hören, weil es andere lautere Geräusche an demselben Ort gibt. Man muss also ganz gut zuhören, um die Stille zu erkennen. Nur wenn man zuerst seine volle Aufmerksamkeit der Stille widmet, kann man den Ton des Flatterns einer Krawatte gegen des Nachbarn Brust oder den des Kauens eines Erdbeerkaugummis im Nachbarmunde genießen.
Es lohnt sich, mal was anderes als das allgegenwärtige "SCHMURRRRR" der U-Bahn oder das "tsch-tsch-tsch" aus des Nachbarn iPod wahrzunehmen. Probiert's!
Bis morgen.



Silence is everywhere. You just sometimes can't really hear it, because there are other louder sounds in the same place. So you have to really listen hard in order to pick up on the silence. Only then, when you have first devoted all your attention to the silence, can you enjoy the sound of the flapping of a tie against your neighbour's breast or the chewing of a piece of strawberry chewing gum in your neighbour's mouth.
It is worth doing, to be able to sense something other than the ever-present "SHMURRRRRRR" of the tube or the "tsh-tsh-tsh" from your neighbour's iPod. Try it!
See you tomorrow.

Wednesday, 6 October 2010

SHIFT

English translation follows the German text.

Nur eine quasi informative Information heute.
Die Tastatur, wie sie Engländern bekannt ist, hat 26 Tasten für Buchstaben, da die englische Sprache 26 Buchstaben verwendet. Da aber jeder dieser Buchstaben auch manchmal groß geschrieben wird, gibt es eine SHIFT-Taste, mit der man auch Großbuchstaben erstellen kann.
Die deutsche Sprache verwendet mehr Buchstaben, da sie auch Ü, Ö, Ä (groß und klein) und ß hat. Die Lösung ist, ein paar von den Tasten für diese Buchstaben zu verwenden, die die Engländer für Zeichen benutzen. Entsprechend müssen für die Zeichen neue Tasten gefunden werden und irgendwann reichen die Tasten nicht aus, weshalb auch die Taste ALT GR als quasi zweites SHIFT für Zeichen wie ] und [ benutzt werden muss.
Die georgische Sprache verwendet noch mehr Buchstaben, hat aber jedoch keine großen Varianten. Dank dieser Großbuchstabenabwesenheit haben sich die schlauen georgischen IT-Spezialisten ein System ausdenken können, wobei manche Kleinbuchstaben mit SHIFT produziert werden. Das heißt, man kommt mit den 26 Buchstabentasten locker zurecht. Man kann sogar ein lateinisches N produzieren mit SHIFT + n, während ein ungeshiftetes n ein georgisches ნ ergibt. Es gibt ein anderes georgisches Tastatur-Layout, das eine Taste für ein Zeichen verwendet und die SHIFT-Taste gar nicht benötigt. Man hat als Georgier eine Auswahl.

Umgang mit Ziffern
So viel zu Buchstaben und Zeichen. Die Ziffern sind doch universal, könnte man meinen. Doch wird mit auch mit Ziffern unterschiedlich umgegangen. Die Engländer haben eine Taste für jede Ziffer. SHIFT + Ziffer ergibt dann ein Zeichen, wie zum Beispiel SHIFT + 1 für !.
Die Deutschen haben ein ähnliches System, nur mit ein paar anderen Tastenkombinationen für die Zeichen. Bei ihnen ergibt SHIFT + 9 ), während bei den Engländern man ( bekommt. Ein wichtiger Unterschied ist jedoch, dass bei den Deutschen das Einschalten des CAPS LOCK auch die Ziffertasten beeinflusst. Folglich ergibt die Zifferreihe der deutschen Tastatur, wenn CAPS LOCK an ist folgendes: !"§$%&/()=
Die Engländer bekommen bei den selben Tastenbetätigungen aber: 1234567890
Das heißt, das englische CAPS LOCK bewirkt nur Großbuchstaben, während das deutsche alle Tasten vershiftet.
Die Georgier, die das zweite geschilderte Layout verwenden (mit einer Taste für ein Zeichen) müssen SHIFT drucken, um überhaupt eine Ziffer zu bekommen. Ohne SHIFT kriegen sie !?№§%:.;,/
Es liegt wohl nahe, dass diesem Phänomen die Tatsache zugrunde liegt, dass sie kein SHIFT für Großbuchstaben brauchen und dass sehr häufig verwendete Zeichen (., ,) mit den Zahlentasten zu produzieren werden. Wenn man kein SHIFT für diese Zeichen braucht, kann man als Georgier sehr gut ganz ohne SHIFT klarkommen, solange man seine Zahlen mit Wörtern lang schreibt.
Ist das nicht alles faszinierend?
Bis morgen.



Just a kind of informative piece of information today.
The keyboard, as Englismen are familiar with it, has 26 keys for letters, because the English language uses 26 letter. Because, however, letters are sometimes also written in capitalised form, there is a SHIFT-key, with which one can produce capital letters.
The German language uses more letters, because it also has Ü, Ö, Ä (upper and lower case) and ß. The solution is to use for these letters a few of the keys which Englishmen use for punctuation. It follows that for the punctation symbols new keys must be found and at some point there aren't enough keys, for which reason the key ALT GR also has to be used as a kind of second SHIFT for symbols like ] and [.
The Georgian language uses even more letters, but does not have any capital variants. Thanks to this absence of capital letters the Georgien IT-specialists have been able to come up with a system, in which some lower case letters are produces with SHIFT. This means, that you easily get by with the 26 letter-keys. You can even produce a Latin N with SHIFT + n, whilst an unshifted n still gives a Georgien ნ. There is another Georgien keyboard layout, which uses one key for one character and has no need for the SHIFT-key at all. As Georgian you have a choice.
Treatment of Numbers
That's enough for now about letters and punctuation. The numbers are surely universal, you might think. However, the treatment of numbers is quite variable. The English have a key for each number. SHIFT + number then gives a punctuation mark, such as SHIFT + 1 for !.
The Germans have a similar system, just with a few different key combinations for the punctuation marks. They get ) out of SHIFT + 9, whereas the English get (. A more important difference is, however, that with the German keyboard, the application of CAPS LOCK also influences the number-keys. This leads to the number row of the German keyboard giving you the following when CAPS LOCK is active: !"§$%&/()=
The English get a quite different outcome from the same keystrokes: 1234567890
This means that the English CAPS LOCK only brings about capital letters, whilst the German one shifts all keys.
Those Georgians who use the second layout detailed above (with one key for one character) have to press SHIFT, in order to get any kind of number at all. Without SHIFT they're left with !?№§%:.;,/
Is is almost certainly the case, that this phenomenon can be attributed to the fact that they don't need SHIFT for capital letters and that punctuation marks used very frequently (., ,) are produced with the number-keys. If you don't need SHIFT for these punctuation marks, then you can, as a Georgian, get by very nicely without SHIFT, so long as you write all your numbers out in words.
Is that not fascinating?
See you tomorrow.

Wednesday, 29 September 2010

Post 100!!! Teil II

English translation follows the German text.

Heute ist der zweite Teil des jetzt berüchtigten 100. Postes.
Ich hatte die Idee, den ersten Teil zu vervollständigen, was auch nicht unmöglich wäre, denn er war ziemlich unfertig. Diese Idee habe ich leider ablehnen müssen.
Stattdessen dachte ich, der zweite Teil des 100. Postes wäre der perfekte Moment für einen Rückblick auf die vergangenen 99 Posts.
Leider ist ein Rückblick auch nicht sehr interessant, denn er im Prinzip nur das wiederholt, was schon geschrieben wurde. Er hat zwar den Vorteil, dass die Hit-Counter hochgepusht wird, während ich die dafür notwendige Recherche machen und die Hit-Counter wird ebenfalls hochgepusht, wenn Sie, meine lieben Leser, auf diesartige Links klicken, die auf früheren Posts verweisen: Post vom 1. Mai: Election Countdown.
Sonst ist ein Rückblick aber nicht viel versprechend und ich teile jetzt meine viel bessere Idee für den zweiten Teil des 100. Postes mit.

Ein Drehbuch zu schreiben ist viel Arbeit. Es ist schwer für einen Laien, sich vorzustellen, wo Quentin Tarantino et al. damit anfangen, wenn sie so eine Kreatur wie das Drehbuch für Pulp-Fiction schaffen wollen. Ich dachte aber, der Massive Blog erreicht Dutzende (optimistisch geschätzt) Menschen quer durch Europa und zusammen hätten sie vielleicht die Kraft, ein Drehbuch für einen Film zusammen zu basteln, oder mindestens genüngend Ideen zu sammeln, damit ich, Herr Bench, einen Entwurf schreiben könnte, der dann noch bearbeitet werden könnte und so weiter und so fort, bis man irgendwas hat, was man dann auch teilweise verfilmen könnte.
Oder wie auch immer.
Auf jeden Fall fände ich's interessant zu sehen, wie sich so etwas entwickeln wird, wenn ich jetzt so etwas anfange.
Hier sind die schon von mir ausgedachten Komponenten des Drehbuchs. Da Quentin Tarantino nicht gerade an seinem Arbeitsplatz war, als in anrief, weiß ich nicht, wo man am besten anfängt und deshalb habe ich einfach ein paar Ideen oder ja wie gesagt Komponenten. Keine davon steht endgültig fest - alles ist plastisch, "nicht ist, alles wird", um Friedrich Engels im Zirka zu zitieren. Ich werde hier also eine Liste Komponenten aufschreiben mit dem Aufruf an Sie, zu sagen, was gut klingt, was scheiße klingt, was man wie ändern könnte und was man wie hinzufügen könnte.
OK.
Ein Film besteht aus: Personen, Orten, Dialog, evtl. Monologen, Musik, Szenen, Coolen Bildern, einem Titel, Namen für die Personen und die Orte usw., und vielem mehr. Aso und eine Handlung mit Ereignissen.
Bisher habe ich folgendes:
Zusammenfassung der Handlung:
Eine Hauptperson versucht, seine Karrierenchancen zu verbessern, indem er strategisch und gezielt MitarbeiterInnen/Vorgesetze (w) schwangert.
Das ist der Ausgangspunkt. Es handelt sich um diesen Mann und das ist seine Idee.
Das Genre ist quasi Rom-Com (evtl. mit ein paar interessanten oder dunklen Zügen).
Wahrscheinlich versucht er irgendwann im Film eine bestimmte Frau zu schwangern und geht mit ihr aus, verliebt sich aus Versehen und will ihr alles beichten. Bevor er's aber schafft, entdeckt sie seinen Plan und ist etwas enttäuscht.

Eine Szene: er erklärt seinen Plan seinem Mitbewohner/Kumpel. Am besten hat er eine Mütze militärischer Art aufm Kopf und ein Flip-Chart und einen Stock. So kann er seinem etwas desinteressierten Freund, der vermutlich auf einer Couch sitzt (und möglicherweise Kiffer ist) sehr engagiert erklären und gleichzeitig erklärt er auch den Zuschauern wat los ist. Wenn gut gemacht, könnte das ganz witzig sein. Hier würde er zum Beispiel begründen, wer seine Zeilfrau ist, und warum andere Frauen weniger geeignet sind usw.. Vielleicht hat er auch eine PowerPoint-Präsentation dafür gebastelt. Die Materialien für diese Präsentation werden dann später von der Frau entdeckt werden.

Der Freund muss ziemlich witzig sein, wird öfter mithören, wenn die Hauptperson über seine Fortschritte oder Schwierigkeiten erzählt. Evtl. arbeitet er irgendwo, wo man einen schönen optischen Hintergrund hat, damit der Film auch schön aussieht.

Sonst habe ich nicht so viel. Möglicherweise läuft die Handlung so ab, dass er zuerst versucht, eine Vorgesetze von ihrem Mann schwangern zu lassen, indem er ihr die Pille wegklaut, dem Mann Äuster und Viagra füttert usw.. Dann scheitert dieser Versuch und er entscheidet sich, die Sache eigenmächtig zu machen (vielleicht mit einer anderen Frau - das ist im Moment nicht so wichtig, finde ich.

Ok das war's erstmal. Wie immer, oder nee, mehr als sonst, sind Kommentare sehr willkommen und ich versuche all drei Kommentare eine neue Zusammenfassung des aktuellen Standes des Drehbuchs als Post zu veröffentlichen, um die Ideen weiter voran zu treiben. Wenn niemand was sagt, dann bastele ich einfach selber weiter und melde mich, wenn ich noch was halbwegs Erzählenswertes habe.
Bis denne,
Herr Bench.
PS: Die normalen Posts des Massive Blogs werden weiterhin erscheinen, egal was aus diesem Drehbuch wird oder nicht wird. Keine Panik.


Today is part two of the now infamous 100th post.
I had the idea of completing the first part, which wouldn't have been at all impossible because it was quite unfinished. Unfortunately, I had to reject this idea.
Instead I thought that the second part of the 100th post would be the perfect time for a look back over the past 99 posts.
Unfortunately, looking back isn't very interesting because it basically just repeats what's already been written. I mean, it does have the advanatage of pushing the Hit-Counter up whilst I do the necessary research and the Hit-Counter is also pushed up when you, my dear readers, click on links like this one which lead to earlier posts: Post of the 1st of May: Election Countdown.
However, looking back is otherwise not very promising and I will now share my much better idea for the second part of the 100th post with you.

Writing a script is a lot of work. It is difficult for lay people to imagine where Quentin Tarantino et al. start when they want to create something like the script for Pulp-Fiction. I thought though, that the Massive Blog reaches dozens (at an optimistic estimate) of people throught Europe and together they may have the power to cobble together a script for a film, or at least to gather enough ideas for me, Herr Bench, to be able to put together a draft, which can then be edited and so on and so on, until you've got something which you can at least in part think about filming.
Or whatever.
Certainly, I would find it interesting to see how something like this will develop if I start it off.
Here are the components of the scrip which I have already thought up. As Quentin Tarantino wasn't currently at his desk when I rang up, I don't know what the best place is to start and that's why I've just gut a few ideas or, as I called them, components. None of them is set in stone - it's all plastic, "nothing is, everything becomes", to approximately quote Friedrich Engels. So I shall write up a list of components here and appeal to you to say what sounds good, what sounds hopeless, what and how we could change and what and how we could add.
OK.
A film consists of: people, places, dialogue, possible monologues, music, scenes, cool pictures, a title, names of people and places etc, and much more. Oh and a plot with events.
So far this is what I've got:
Summary of the plot (also known as plot summary):
A main character tries to improve his career chances by strategically targeting colleagues and superiors (f) to impregnate.
That is a starting point. It's about this bloke and that's his idea.
The genre is basically Rom-Com (possible with a few interssant or dark characteristics).
He'll probably try at some point in the film to impregnate a particular woman and will go out with her, accidentally fall in love with her and want to confess everything to her. Before he manages to do it though, she discovers his plan and is somewhat disappointed.

A scene: he explains the plan to his roommate/mate. Ideally he would have a cap of some kind of military style on his head and a flip-chart and a stick. In this way, he can explain his idea in a committed and excited manner to his somewhat uninterested friend, who presumably sits on a couch (and is possibly a stoner) and he would therby simultaneously explain to the audience what is going on. If done well it could be pretty funny. Here he would, for example, explain how he's picked out his target woman and why other women aren't suitable etc.. Maybe he's thrown together a PowerPoint presentation for this purpose. The materials for this presentation will then later be discovered by the woman.

The friend should be quite funny, he'll listen more than once to the main character explain about his progress or difficultires. He might work somewhere with a nice optical background, so that the film also looks nice.

Beyond that I've not got much. Possibly the plot would take place thus: he starts off trying to let a superior (f) get impregnated by her husband by stealing her pills and feeding the bloke oysters and viagra etc.. This attempt then fails and he decided to take matters into his own hands (maybe with another woman - that's not that important at this stage, probably.)

OK that's it for now. As always, or no, more than usually, I very much welcome comments and I will try to post a new summary of where we're at with the script after every three comments, so that ideas can continue to be pushed forward. If no-one says anything, then I'll just carry on muddling along on my own and let you know when I have something which is half worth telling you about.
See you then,
Herr Bench
PS: The normal Massive Blog posts will continue to appear, whatever comes or doesn't come of this script. Don't panic.

Friday, 24 September 2010

Lady Gaga's feelings

English translation follows the German text.

"Sometimes I feel like I live in Grand Central Station", singt Lady Gaga in ihrem exzellenten Lied "Telephone". Dieser Satz bedeutet ca. "Manchmal habe ich ein Gefühl, als würde ich am Grand Central Station (ein Bahnhof in New York) wohnen". Ich denke, viele von uns haben so gefühlt, wir hätten es aber wahrscheinlich anders ausgedruckt, wenn wir einem davon erzählen gewollt hätten. Ich war nie am Grand Central Station in New York und daher würde ich dieses Gefühl nie so beschreiben. Ich würde eher sagen, ich habe ein Gefühl, als würde ich am Lime Street Station wohnen, da Lime Street Station der größte Bahnhof ist, dem ich in meiner Kindheit öfter begegnet bin. Lime Street Station ist jedoch wesentlich kleiner als Grand Central Station (ich gehe zumindest davon aus, Belege habe ich nicht). Heißt das, dass ich nicht in der Lage bin, ein Gefühl auszudrucken, das beschreibt wie es ist, an einem Bahnhof zu sein, oder da zu leben, der größer ist als Lime Street Station? Ich kann mich schon vorstellen, wie Lime Street Station zu erleben wäre, wenn er doppelt so groß wäre und doppelt so voll mit hektischen Leuten. Der Spruch, "Manchmal habe ich ein Gefühl, als würde ich an einem Bahnhof leben, der zweimal so groß ist und entsprechend zweimal so voller hektischer Leute ist wie Lime Street Station" ist ziemlich umständlich und außerdem zu lang für ein Tweet, das bekanntlich eine Maximumcharakterzahl von 140 erlaubt. Aus diesem Grund, und allein aus diesem Grund, beneide ich Lady Gaga.


"Sometimes I feel like I live in Grand Central Station", sings Lady Gaga in her excellent song "Telephone". [the following sentence has been removed because it just explains what the previous sentence means in German, which is a waste of time and space in the English translation - it does however include the information that Grand Central Station is a station in New York, so that will be mentioned separately] Grand Central Station is a station in New York. I think many of us have felt like that, we would probably though have expressed it differently if we had had wanted to tell anyone about it. I was never at Grand Central Station in New York and, therefore, I would never describe this feeling in that manner. I would be more likely to say, I feel like I live in Lime Street Station, because Lime Street Station Station is the biggest station which I frequently came across in my childhood. Lime Street Station is, however, much smaller than Grand Central Station (I would assume at least, I don't have any proof). Does that mean that I am not capable of expressing a feeling which describes how it is to be, or to live, at a station that is bigger than Lime Street Station? I am able to imagine how it would be to experience Lime Street Station if it was twice as big and twice as full of hectic people. The expression, "Sometimes I feel like I live in a station which is twice as big as and correspondingly is twice as full of hectic people as Lime Street Station", is quite clumsy and on top of that, it is too long for a Tweet, which has a wel known maximum character limit of 140. For this reason, and for this reason alone, I envy Lady Gaga.

Thursday, 23 September 2010

Bush and Yanukovich

English translation follows the German text.

Heute dachte ich, es wäre langsam Zeit für einen neuen Poesie-Dienstag. Leider ist es heute Donnerstag. Also wird das nichts.
Stattdessen schreibe ich etwas über George Bush II (auch unter dem Namen "George W Bush" bekannt). Ich habe heute ein Video gesehen, in dem Viktor Janukovitsch, der Ukrainische Präsident, etwas über Außenpolitik erzählt. Er wird vom Videoposter (derjenige, der das Video hochgeladen hat) ausgelacht, weil er ein Wort komisch oder falsch ausspricht bzw. zwei Verben miteinander verwechselt. Ein vergleichbares Beispiel wäre wenn Angela Merkel folgendes sagen würde: "Deutschland muss weiterhin seine Rollmops als größte Wirtschaft Europas spielen". Nur das ist vielleicht noch witziger, denn das Wort Rollmops vorkommt (ganz nebenbei sagen die Tschechen "Rollmops" für @), während im Fall Janukovitschs handelte es sich um Verben wie haben, vermögen - also weniger fischig.
Was mir auffiel, als ich das Video guckte, war, dass Janukovitsch neben seinen sprachlichen Imperfektheiten auch Kosovo mit Montenegro verwechselt und sonst keinen besonders geschickten Eindruck von sich gibt. Er scheint halt nicht so viel Ahnung zu haben von dem Thema. Das ist eigentlich viel gravierender als eine Verwechslung zwei Verben, könnte man meinen.
Jetzt zu Bush. Über Bush wurde viel gelacht, weil er einen ziemlich doofen Eindruck von sich gab. Er versprach sich häufig, zeigte breite Lücken in seinem Geografie-Wissen und hat sich fast mittels eines Brezels umgebracht. Mag sein, dass solches Verhalten für einen Präsidenten nicht erwünscht ist. Jedoch kann es auch sein, dass solche Dämlichkeiten von seiner Politik etwas ablenkte. Die meisten (jetzt noch) wissen, dass er ziemlich kriegsfreundlich war und dass er auch bei dem Scheißbauen vor der Finanzkrise gut mitgemacht hat. Aber als er an der Macht saß, war die Rede häufig von irgend einem sprachlichem Patzer, nicht von einer Taxreduktion für reiche TexanerInnen. Damit will ich nur sagen, es kann eventuell von Vorteil sein, kleine aber sehr offensichtliche Schwächen zu zeigen, wenn sie von deinen größeren Schwächen ablenken.
Und idiotisches Verhalten hat zweifellos etwas Sympatisches.
Bis morgen.


Today I thought it was about time for a new poetry Tuesday. Unfortunately it's Thursday today. So that's a non-starter.
Instead, I'm writing something about George Bush II (also known by the name "George W Bush"). I saw a video today in which Victor Yanukovich, the Ukrainian President, is explaining something about foreign policy. He is laughed at by the video poster (the guy who uploaded it), because he pronounces a word funnily or wrongly, or he mixes up two verbs with one another. A comparable example would be if Angela Merkel were to say the following: "Germany must continue to play its rollmop as the largest economy in Europe". Just that that is perhaps a little more amusing, because the word rollmop is involved (incidentally, the Czechs say "rollmop" for @), whilst in Yanukovich's case it's just verbs like to have, to be able to - so less fishy.
What struck me as I watched the video was that Yanukovich, as well as his linguistic imperfections, also mixes up Kosovo and Montenegro and, besides this, doesn't give a particulary stunning impression of himself. He basically seems to not really have much clue about the topic. That is actually much graver than mixing up two verbs, you could say.
Now about Bush. People laughed about Bush a lot, because he gave a pretty stupid impression of himself. He often got his words wrong, he demonstrated broad gaps in his geographical knowledge and he almost killed himself using a pretzel. It's possible that such behaviour isn't desirable for a president. However, it is also possible that such stupidities distracted somewhat from his politics. Most people (still) know, that he was quite warfriendly and that he was quite involved in the cocking up ahead of the financial crisis. But when he was in power, people often talked about some linguistic boob or other, not from a tax reduction for rich Texans (including female Texans). What I want to say is that it can possibly be advantageous to display small but very apparent weaknesses, if they distract from your larger weaknesses.
And idiotic behaviour has undoubtedly got something endearing to it.
See you tomorrow.

Wednesday, 22 September 2010

Oops

English translation follows the German text.

Zum ersten mal in meinem Leben habe ich etwas sehr Doofes gemacht. Ich habe den letzten Post als meinen hundertsten Post gefeiert, weil ich von dem falschen Zähler irregeführt wurde, der auch die nichtsnützigen Entwürfe mitzählte, die aber nie zu vollständigen Posts werden konnten oder sollten. Das heißt, ich habe den 96. Post als den 100. gefeiert. Dieser Post ist also der erste nach dem 100. und sollte also der 101. sein - ist aber nur der 97.. Jetzt bin ich in der schwierigen Lage gelandet, bereit sein, meinen 101. Post zu schreiben, obwohl ich (nach diesem) noch drei Posts schreiben muss (den 98., den 99. und den 100., der 4 Posts später als der gedachte 100. erscheinen wird), bevor ich den eigentlichen 101. Post schreiben kann. Es bleibt noch offen, ob ich diese Riesengelegenheit ausnutze und die drei Bonus-Posts mit Stoff von sehr hohem Wert fülle, oder ob ich sie möglichst schnell zu überbrücken versuche, um endlich am lang ersehnten 101. Post zu gelangen, selbst wenn es heißt, die dazwischenliegenden Posts mit Schrott füllen zu müssen. Es wird sich mit der Zeit ergeben.
Bis bald.


For the first time in my life I have done something very foolish. I celebrated the previous post as my hundredth, because I was misled by the wrong counter, which also counted the good-for-nothing drafts that could and should never become fully-fledged posts. This means, I celebrated the 96th post as the 100th. So this post is the first one after the 100th and so should be the 101st - but is actually merely the 97th. I have now ended up in the difficult position of being ready to write my 101st post, although I (after this one) still have to write three posts (the 98th, 99th and the 100th, which will appear 4 posts after the presumed 100th), before I can write the actual 101st post. It remains unclear whether I will use this huge opportunity and fill the three bonus posts with content of a very high value, or whether I will try to get over them as quickly as possible in order to finally arrive at the long-longed for 101st post, even if this means filling the posts with guff. Time will tell.
See you soon.

Monday, 13 September 2010

Post 100!!!

English translation follows the German text.

Dieser Post ist der 100. Post des Massiven Blogs!!!
Leider ist er auch einer der schlechtesten und zwar aus folgenden Gründen:
1) Den habe ich vor einer Woche komponiert, weshalb er jetzt seine Aktualität gänzlich verloren hat.
2) Den habe ich vor einer Woche eigentlich nur zur Hälfte geschrieben. Da das aber jetzt eine Woche her ist, kann ich den nicht mehr zu Ende schreiben, denn meine Gedanken sich längst fortentwickelt haben.

Zum Glück ist er in jeder anderen Hinsicht gar nicht so schlecht und äußerst empfehlenswert. Deswegen empfehle ich Ihnen hier weiter zu lesen und ich bedanke mich, dass Sie mich bis zum 100. Post begleitet haben.
Bis morgen. (bitte hier nicht aufhören zu lesen, der Post kommt jetzt.)

Ich habe versucht gerade, so buchstäblich drei Minuten lang, meine Gedanken zu sammeln, damit ich etwas zu der Zuschauerattraktivität einer Sportart schreiben kann. Dies ist mir leider nicht gelungen, denn ich finde bislang keine Logik. Es muss bestimmt eine geben, aber heute erkläre ich, statt der Logik, etwas von der Problematik, die es sehr schwierig macht, zu wissen, ob eine Sportart sehr oder überhaupt nicht Zuschauerattraktiv sein wird.
Im Folgenden werde ich die Sportarten nur aus der Sicht des TV-Zuschauers betrachten, um das Problem nicht noch unhandlicher zu machen.
Punkt 1: Ich dachte, Tennis würde etwas an seiner Langweiligkeit daher gewinnen, dass es nur zwei Persönlichkeiten pro Spiel anzubieten hat. Fußball hat 22 plus Auswechselspieler plus Schieds- und Linienrichter plus Trainer. Das sind viel mehr Leute, die der Zuschauer interessant finden kann oder die auch die Rolle des Bösewichts übernehmen können, was alles spannend machen kann.
Jedoch: bei Darts gibt es ebenfalls nur zwei Spieler und Darts ist durchaus in der Lage, Spannung von höchstem Niveau anzubieten
Auch: So genannte "Doubles"-Matches, an den vier Tennispieler statt zwei teilnehmen, sind noch unbeliebter (wenn man mit Zuschauereinschaltquoten Beliebtheit messen darf) als "Singles"-Matches (Spiele mit nur 2 Spielern). Daher scheint die Verbindung zwischen der reinen Zahl der Persönlichkeiten und der Popularität des Spiels den Tatsachen nicht standzuhalten.
Punkt 2: Punkt zwei fehlt aus den Gründen, die in der Einleitung erörtert wurden.


This post is the 100th post of the Massive Blog!!!
Unfortunately, it is also one of the worst. This can be attributed to the following factors:
1) I composed it a week ago, for which reason it has entirely lost its up-to-the-minute appeal.
2) A week ago I actually only wrote half of it. As, however, a week has now passed, I can't write it to its completion, because my thoughts have long since further developed.

Fortunately, it is not too bad at all in all other respects and certainly to be recommended. That is why I am recommeding you to continue reading here, and I I thank you for joining me up to my 100th post.
See you tomorrow. (please don't stop reading here, the post now follows.)

I just tried, for literally around three minutes, to gather my thoughts, so that I could write somthing about the attractiveness to viewers of a sport. Unfortunately, I didn't manage to do this, because I can so far not find any logic. There must certainly be one, but today I shall explain, instead of the logic, something about the problems that make it difficult to know whether a sport will be very or not in the slightest attractive for viewers.
In the following discussion, sports will only be observed from the perspective of a television viewer, so as not to make the problem any more awkward.
Point 1: I thought, tennis would get some of its boring nature from the fact that it can only offer two personalities per match. Football has 22, plus substitute players, plus referees and their assistants plus managers. That makes many more people for the viewer to find interesting or to take up the role of the bad guy, which can make everything exciting.
However: darts also only has two players and darts is more than capable of providing excitement of the highest order.
Also: So-called "Doubles"-Matches, which four tennis players rather than two take part it, are even less popular (if it is allowable to measure popularity with viewing figures) than "Singles"-Matches (matches with just 2 players). For this reason, the connection between the pure number of personalities and the popularity of the game doesn't seem to stand up to the facts.
Point 2: Point 2 is missing for the reasons discussed in the introduction.

Sunday, 12 September 2010

US-Open Final report

English translation follows the German text.

Ich muss meinen treuen Lesern heute eine traurige Nachricht mitteilen. Nein. Der Massive Blog stirbt nicht, aber leider wegen der schlechten Wetterverhältnisse in New York (ich glaube, in New York) kann es heute den erwarteten Post zum US-Open-Finale nicht geben. Wie ihr wisst, berichte ich regelmäßig von den Herrenfinalen aller Major-Tennisturnieren, die weder auf Sand noch auf Rasen gespielt werden. Da das Finale noch nicht angefangen hat, (weil es ja regnet) kann ich dieses dieses Mal nicht tun. Würde es nicht regnen, wäre das Match sowieso noch nicht vorbei, aber ich könnte mindestens etwas über das Verhalten des Schiedsrichters oder der Linienrichter sagen. So als "Live"-Bericht Den Endbericht werde ich erst nach dem Spiel schreiben können, denn er wird sich zum Teil aufs Spiel beziehen. Zum Doubles-Finale der Damen kann ich ebenfalls nichts schreiben, denn dieses von dem Regen unterbrochen wurde. Ich kann nur sagen, es steht zur Zeit mehr oder weniger unentschieden, wenn man das im Tennis so sagen darf. Beide Doublespaare haben auf jeden Fall einen Satz. Zum Damenfinale (Singles) kann ich auch nicht allzu viel sagen, denn ich habe das Spiel nicht geguckt, denn ich hatte vor, das Männerfinale zu gucken und zwei Singlesfinalen an einem Wochenende zu gucken wäre mir echt zu viel gewesen, denn ich finde Tennis nur ziemlich und nicht äußerst unterhaltsam.
Bis morgen.


I have to share some sad news with my loyal readers today. No. The Massive Blog isn't dying, but unfortunately, because of the poor weather conditions in New York (I think in New York), the expected post about the US-Open final can not appear today. As you know, I regularly report from the Men's finals of all Major Tennis tournaments which are played neither on sand nor on grass. Because the final has not even started yet, (because it's raining) I can't do this this time. Even if it weren't raining, the match wouldn't have yet ended, but I could still say something about the conduct of the umpire or the line judges. Like a kind of "live" report. The proper match report can only really be written after the game though, because it will in part deal with the events of the game. I can't write about the women's doubles final either, because it has been interrupted by the rain. I can only say that it is more or less tied at the moment, if you can say something like that about tennis. Both doubles pairs have certainly got themselves a set anyway. As far as the women's final is concerned (singles), I can't say much either, because I didn't watch the match, because I was planning to watch the men's final and watching two singles finals in one weekend would really have been too much for me, because I find tennis just quite and not extremely entertaining.
See you tomorrow.

Monday, 6 September 2010

Teeth and their cleaning

English translation follows the German text.

Brüder lerne von den Eltern, wie sie die Zähne putzen sollen. Entweder gucken sie es einfach ab, oder sie bekommen etwas formelleren Unterricht. Auf jeden Fall sind die Eltern die Quelle der Zähne-Putztechnik beider Brüder. Entsprechend putzen sie sich die Zähne auf ähnliche Art und Weise. Sobald man aber außerhalb des engen Familienkreises ist, erfährt man, dass es in anderen Familien nicht so ist. Meistens passiert das zum erstenmal in einem Pionierlager oder sonst auf einem Campingurlaub, wo Jungen aus mehreren Elternhäusern sich zusammen finden.
Dann sehen sie alle, dass sich manche schneller, manche langsamer, manche schäumiger, manche eher zurückhaltend die Zähne putzen. Manche folgen einer logischen Struktur und manche einer strukturlosen Hektik. Vor dem Spülbecken am Campingplatz sind diese Unterschiede interessant, aber im Grunde genommen unwichtig.
Später sind die Jungen nicht mehr Jungen, sondern junge Erwachsene, die alleine oder mit einer Freundin oder einem Freund wohnen. Häufig passiert es, dass sie in dieser neuen Situation sich nicht mehr gebunden an den Waschbecken die Zähne putzen, sondern sie bewegen sich etwas freier. Sie fangen zwar logischerweise im Badezimmer an, da die Zahnpasta sich dort befindet, aber während der zwei-drei Minuten gehen sie möglicherweise etwas durch die Gänge spazieren. Vielleicht läuft eine Sendung im Fernsehen über eine gefährdete Krötenspezies, die man sich anschauen möchte. Man läuft also ins Wohnzimmer ohne das Zähneputzen zu unterbrechen.
Hier erscheinen die Unterschiede, die früher unwichtig, wenn schon interessant, waren, als äußert entscheidend. Wer aus seinem Munde hin- und herschäumt, befleckt seinen Wohnzimmerteppich. Wer zu hektisch putzt, muss die Lautstärke seines Fernsehers aufpumpen. Wer zu methodisch putzt, solange diese Methodik einen gewissen Geistesaufwand benötigt, kann sich schwer auf die Sendung konzentrieren. Wer es vermag, die Zähne mit der linken (bzw. rechten, hier wird die schwächere Hand gemeint) Hand zu putzen, der kann nebenbei andere Tätigkeiten ausüben, wie die obengenannte Aufpumpung der Lautstärke seines Fernsehers, auch wenn diese Tätigkeiten durch ihre Kompliziertheit den Einsatz der rechten (bzw. linken, hier wird die stärkere Hand gemeint) Hand verlangen.
Es gibt Tätigkeiten, die man auch bei allem Können mit Zähneputzen trotzdem nicht kombinieren soll. Ein Beispiel hierfür ist Müllwebringen oder Toilettenputzen. (Das sind zwei Beipiele, aber das macht nichts.) Die Kombination unangenehmer Gerüche und des Geschmacks einer Minzpasta ist selten erwünscht.
Auch zu bedenken: man soll nichts machen, auch wenn man es kann, was dazu führt, dass man das Zähneputzen komplett vergisst. Sonst steht man eine halbe Stunde später mit einem überangestrengten Handgelenk und einem ausgetrockneten Mund da.
Am besten haben's diejenigen, die die Technik je nach Nebentätigkeit verändern können. Wer mal schnell, mal langsam, mal mit links (bzw. rechts), mal mit rechts (bzw. links) das alles kann, ihm stehen alle Türen offen. Man hat's nur besser, wenn man den Mund so trainiert, dass man sich die Zähne ganz ohne Hände putzen kann. Aber das können nur die mit den richtig vorausdenkenden Eltern.
Bis morgen.


Brothers learn from their parents how they should clean their teeth. They either learn by copying or they receive a more formal kind of lesson. At any rate, the parents are the source of the teeth-cleaning technique of both brothers. It then follows that they clean their teeth in a similar manner. However, as soon as you step outside the inner family circle, you find out that it isn't like that in other families. This usually happens for the first time at some sort of Pioneer Camp or at some other camping holiday, where boys from several parents' households find themselves in the same place.
Then everyone sees that some people clean their teeth faster, some slower, some foamier, some more reservedly. Some follow a logical structure and some an unstructured hecticity. In front of the basin at the campsite, these differences are interesting, but basically unimportant.
Later the boys are no longer boys, but young adults, who live alone or with a girlfriend or boyfriend. It often happens that they, in this new situation, no longer clean their teeth bound to the basin, but move around more freely. The logically start in the bathroom, because that's where the toothpaste is to be found, but during the two-three minutes they possibly go for a walk through the halls. Maybe there is a program on television about an endangeren species of toad, which is worth a look. So you go into the living room without interrupting the teeth-cleaning process.
Now the differences, which used to be unimportant, if interesting, show themselves to be of decisive importance. He who foams back and forth from the mouth sullies his living room carpet. He who cleans with too much hecticity has to pump up the volume of his television. He who cleans too methodically, assuming this methodology requires a certain amount of mental concentration, finds it hard to concentrate on the program. He who is able to clean his teeth with his left (or possibly right, here we are dealing with the weaker hand) hand can carry out other activities at the same time, such as the aforementioned pumping up of the volume of his television, even if the complex nature of these activities means that they demand the usage of the right (or possibly left, here we are dealing with the stronger hand) hand.
There are activites, which, however able you are to do them, you should still not combine with teeth-cleaning. One example is taking out the trash or cleaning the toilet. (That's two examples but no matter.) The combination of unpleasant smells and the taste of a minty paste is rarely desirable.
Also worth noting: you shouldn't do anything, even if you can, which leads to your forgetting the teeth-cleaning completely. Otherwise you end up half an hour later with an overstrained wrist and a dry mouth.
The people who are best off are those who can alter their technique according to the other activity. He who can do this now quickly, now slowly, now with his left (or right), now with his right (or left), for him is no door closed. The only people who are better off are those who have a sufficiently-trained mouth which means that they can clean their teeth without the need for the hands at all. But the only people who can do that are those with parents of quite exceptional foresight.
See you tomorrow.

Thursday, 2 September 2010

How to manage humour nowadays?

English translation follows the German text.

Letzten Sonntag, also nicht letzten Sonntag sondern vorletzten Sonntag, oder war es doch letzten Sonntag erst, jedenfalls wurde die Cricket-Welt durch einen Wettskandal erschüttert. Die Details sind hier unwichtig. Wichtig für diesen Post ist, dass es einen englischen Spruch gibt, "It's just not cricket", der sowas wie "das ist sehr unfair" heißt. Kurz nach der Veröffentlichung des Zeitungsartikels mit den Betrugsvorwürfen haben mehrere Leute in Twitter "it's just not cricket" getwittert. Das war nicht unerwartet.
Früher, in der vortwitterischen Ära, konnte man einem witzigen Einfall haben, ihn aufbewahren und später am Abend in der Kneipe im richtigen Moment ihn seinen Freunden mitteilen. Sowas hieß Humor, Sinn für Timing und anderes.
Jetzt funktioniert das nicht mehr. Jetzt hören so viele Leute solche Nachrichten, dass solche Wortspiele oder Witze fallen fast immer mehreren ein und einige werden den Witz in Facebook oder Twitter oder sonst wo mit der Welt teilen. Es bringt dir nichts, dass es auch dir eingefallen war - weil alle es sowieso irgendwo bei Twitter lesen oder, wenn sogar nicht, den Verdacht haben werden, du hättest es einfach bei Twitter gelesen und recyclest es in der Kneipe.
Wie geht man am besten damit um?
Ich weiß es noch nicht. Man kann nicht vermeiden, dass einem witzige Sprüche einfallen und, auch wenn die anderen einfallen, ist es immer noch eine Gabe, die nicht jeder hat. Eine Methode wäre: im Voraus abzuschätzen, wie weit ein bestimmter Spruch nach einem bestimmten Nachrichtenereignis verbreitet wird, und dann versuchen, irgendwie diejenigen auszulachen, die mit diesem deines Erachtens klischeehaften Spruch auftauchen. Sonst muss man nur dann einen Witz teilen, wenn man sich sicher fühlt, dass er wirklich etwas Besonderes ist und dass es von keinem anderen Twitterer getwittert wird.
Das heißt, das Talent liegt nicht mehr in den Witzen selbst, sondern in deren richtigen Einschätzung, wie besonders sie sind und wie vielen anderen sie gleichzeitig eingefallen sind. Wer es schafft, die Witze zu erdenken und ihre Rarität einzuschätzen, der wird der Humorking des twitterischen Zeitalters.
Viel Glück!


Last Sunday, well not last Sunday but the Sunday before last, or was it last Sunday, anysway, the cricket world was rocked by a betting scandal. The details aren't important here. Important for this post is the fact that there is an English expression, "It's just not cricket", which means something like "that is very unfair". Shortly after the publication of the newspaper article with the allegations of cheating, many people twittered "It's just not cricket" in Twitter. That wasn't unexpected.
IN the past, in pre-Twitter times, you could think of something funny, save it up and then later in the evening share it with your friends in the pub. Something like this was called humour, sense of timing and other things.
Now that doesn't work any more. Now so many people hear pieces of nes like that, that puns of this nature or jokes will always occur to large numbers of people and several of them will share the joke with the world in Facebook or Twitter or somewhere else. It doesn't help you that you came up with it as well - because everyone will read it somewhere in Twitter anyway or, even if they don't, suspect that you just read it in Twitter and are recycling it in the pub.
What is the best way of coping with this?
I don't know yet. You can't avoid coming up with funny things to say and, even if other people come up with them as well, it remains a gift which not everyone has. One method would be: estimating in advance, how widespread a particular joke after a particular news event will be, and then somehow try to laugh at those people who have popped up with this soundbite, which is in your opinion clicheed. Otherwise, you would have to only then share a joke, when you are really sure that it really is something special and that it won't be twittered by anybody else.
That means, the talent is no longer to be found in the jokes, but in judging them accureately, how special they are and how many other people will come up with them simultaneously. Whoever manages to think up the jokes and to judge their rarity - he will be the humour king of the age of Twitter.
Good luck!

Wednesday, 1 September 2010

Summer in the City

English translation follows the German text.

Gestern war der letzte Tag des meteorologischen Sommers. Die Gründe dafür sind, so wurde es mindenstens gestern im TV erklärt, dass es die Statistiken leichter zu bearbeiten macht, wenn das Ende einer Jahreszeit mit dem Ende eines Monats zusammenfällt. Mag sein.
Es wirft aber die Frage auf, oder besser gesagt die Tatsache, dass wir im Alltag sehr ungenau mit Begriffen umgehen. Wenn man im Alltag den Begriff "meteorologischer Sommer" benutzt, kommt man bei seinen Ansprechpartnern etwas komisch rüber, es sei denn, dass man sehr spezifisch etwas über eine Niederschlag-Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr sagen möchte.
Aber was meinen wir denn, wenn wir im Alltag einfach "Sommer" sagen?
Ein Kind, das im Schulalter ist, kann gut die Sommerferien meinen: "Was planst du diesen Sommer?" heißt genauer gesagt, "was planst du in der Zeit nach dem Ende des Sommersemesters und vor dem Anfang des drauffolgenden Wintersemesters.
Ein Fußballfan meint häufig die Zeit zwischen dem Ende einer Saison und dem Anfang der nächsten. Diese Sommerpause wird oft mit dem Wort "Sommer" gleichgesetzt. Dieses betrifft allerdings nur Fußballfans, die in Ländern leben, wo die Saison ca. August - Mai, da diese "Sommerpause" im Ungefähr mit dem meteorologischen Sommer zusammenfällt. Dieser Zusammanfall hilft auch dem obengenannten Gebrauch des Kindes im Schulalter.
Oder geht es darum?
Mit welchem Sommer muss eine andere Definition vom Sommer zusammenfallen, um als "Sommer" bezeichnet werden zu dürfen?
Ein anderer häufig verwendeter "Sommer" ist die Zeit zwischen dem 21. Juni und dem 21. September. Also zwischen der Sommersonnenwende und dem Herbstäquinoktium.
Dieser Sommer lässt sich als astronomisch bezeichnen, denn er hängt von der Sonne und dem Mond, den Planeten usw. ab. Wir sagen aber selten, "wir hatten einen heißen astronomischen Sommer letztes Jahr," auch wenn wir diesen Zeitraum meinen. Wir lassen es lieber bei "Sommer".
Und warum nicht?
Schauen wir mal das Beispiel von Cliff Richard an. Er hatte ein Lied, das "Summer Holiday" (Sommerurlaub) hieß. Weil er bei dem impräzisen Begriff "Sommer" blieb, konnte er mehr Leute erreichen. Hätte er sich ausschließlich auf die Sommerferien oder den astronomischen bzw. meteorologischen Sommer beschränkt, hätten sich Leute, die Urlaub vom 16. bis zum 23. Juni bzw. vom 30. August bis zum 7. September machten, nicht mit seinem Text identifizieren können und sie hätten sein Lied höchstwahrscheinlich nicht gekauft. Er wollte offensichtlich niemanden ausgrenzen, denn er beschreibt an einer anderen Stelle in dem Lied die Länge des Urlaubs als "eine Woche oder zwei", statt die genaue Tageszahl zu bestimmen.
In anderen Fällen kann man leichter Recht haben. Wenn man irgendwie behaupten möchte, der Sommer sei heiß gewesen, hat man eine vertretbare Position, wenn man auf keinen bestimmten Sommer von vornherein festsetzt, weil man behaupten kann, einen anderen Sommer gemeint zu haben, wenn jemand versucht, einen zu widersprechen. Diese Art von Argumentation mit unschlüssigen, vagen Begriffen, ist weder wissentschaftlich akzeptabel noch sonst zu loben, doch der Mensch in der Kneipe interessiert sich selten für gute Wissenschaft, er will den Eindruck erwecken, mit seinen Äußerungen, Recht gehabt zu haben.
Leider (für ihn) ist seine Taktik jetzt mit der Veröffentlichung dieses Blogposts gesprengt worden. Mal sehen, ob die Argumentationsweise des Durchschnittskneipenbesuchers sich entsprechend ändert - oder ob er dickköpfig beim Alten bleibt. Ich gehe nach der Veröffentlich auf Recherche und poste in einem Monat Veränderungen, wenn ich welche entdecke.
Bis gleich also.
PS: Posts zu anderen Themen werden in diesem Recherchenmonat weiterhin erscheinen. Macht euch keine Sorgen.
Bis dann.
Euer Herr Bench


Yesterday was the final day of the meteorological summer. The reasons for this, as it was explained yesterday on TV anyway, are that it makes the statistics easier to handle when the end of a season coincides with the end of a month. It's possible.
It does, however, raise the question, or rather the fact, that we use terminology very imprecisely in everyday speech. When somebody uses the term "meteorological summer" in an everyday context, then he comes across somewhat strangely with his conversation partners, unless he wants to say something very specific about an increase in precipitation compared with the previous year.
But what do we mean then, when we just say "summer" in an everyday context?
A child of school-going age may well mean the school summer holidays: "What are you planning this summer?" means more accurately "what are you planning in the time after the end of the summer term and before the start of the coming winter term.
A football fan often means the time between the end of the football season and the start of the next one. This summer interruption is often used interchangeablz with the word "summer". This does of course only affect football fans who live in countries where the season runs approx. from August to May, because this "summer interruption" does approximately coincide with the meteorological summer. This coincidence also helps the aforementioned usage of the child of school-going age.
Or is that what it's all about?
With which summer does another definition of summer have to coincide, in order to be able to be described as "summer"?
Another frequently used "summer" is the time between the 21st of June and the 21st of September. That is: between the summer solstice and the autumnal equinox.
This summer can be described as astronomical, because it depends on the sun and the moon, the planets etc.. In spite of this, we rarely say, "we has a hot astronomical summer last year," even if we mean this time period. We prefer to leave it with "summer".
And why not?
Let us look at Cliff Richard's example. He had a song called "Summer Holiday". Because he stuck with the imprecise term "summer", he was able to speak to more people. If he had restricted himself exclusively to the school summer holidays on the astronomical or meteorological summer, then people who go on holiday from the 16th to 23th of June or from the 30th August to the 7th of September would not have been able to identify with his text and would have, in all probability not bought his record. He was clearly aiming to be inclusive by, elsewhere in the song, describing the length of the holiday as "a week or two", rather than putting a specific number of days on it.
In other instances it is easier to be right. If you for some reason want to claim that the summer has been hot, you have an easier position to defend if you haven't committed to any particular summer from the outset, because you can claim to have meant some other summer if someone tries to contradict you. This type of argumentation with wobbly, vague terminology, is neither scientifically acceptable nor praiseworthy in any other way, but the man in the pub is rarely interested in good science, he just wants to create the impression that the things he has been saying were right.
Unfortunately (for him), his tactic has been blown open by the publishing of this blog post. We shall see whether the style of argumentation of the average pub patron will now change appropriately - or whether he will stubbornly stick to his ways. I shall, after publishing, go and do some research and in a month's time post any changes which I discover.
See you then then.
PS: Posts on other topics will continue to appear during this month of research. Don't worry.
See you then,
Your Herr Bench

Saturday, 28 August 2010

IKEA, Google, and Frank Lampard

English translation follows the German text.

Es ist mittlerweile gut bekannt, dass "das Internet" dich die ganze Zeit beobachtet. Facebook-User merken, dass wenn sie, mehr als Witz als im Ernst, sich als Ashley-Simpson-Fan bekennen, sie plötzlich Anzeigen für Britney-Spears-T-Shirts auf die Homepage bekommen. "Das Internet" erkennt dich als Fan von blonden Pop-Künstlern und versucht, dir entsprechende Produkte zu verkaufen.
Ich habe dieses Phänomen das erste Mal bemerkt, als ich eine Email bei Google-Mail las, in der das Wort "Slowenien" auftauchte. An der Seite der Email sah ich dann eine Anzeige mit Informationen über Urlaubmachen in Slowenien. Bis dann hatten meine Emails ausschließlich McDonald's und Coca-Cola besprochen und mir war nicht aufgefallen, dass die Anzeigen sich danach richteten, obwohl die das sicherlich gemacht haben müssen.
Die zwei Seiten dieses Phänomens sind ziemlich offensichtlich. Die eine ist: es ist schön, wenn man sich für Slowenien interessiert, dass einem mehr Informationen angeboten werden. Es ist wie eine hilfreiche Person, die dir hinterherläuft und dich mit sehr weit hergeholten Fakten zu deinem aktuellen Gesprächsthema füttert. Ist also nett, wenn manchmal ein bisschen übertrieben und überflüssig.
Die Kehrseite ist: man hat Angst, dass "das Internet" zu viel über einen weiß und man fühlt sich eingeschränkt. Man will nicht mehr Emails über pornografische Gemälden schreiben, weil man befürchtet, Anzeigen für solche Bilder könnten auftauchen und die Kleinkinder erschrecken, die so halt hinter einem im Raum gelegentlich sitzen. Zum Beispiel.
Ich hatte immer diese zwei Aspekte berücksichtigt und die ganze Sache nicht schrecklich, aber auch nicht besonders toll gefunden. Neulich habe ich aber nach Lampen in Google gesucht, denn ich wollte eine Lampe kaufen. Dann habe ich, nach etwas Suchen im Internet, mich aufm Weg zu IKEA gemacht und dort eine Lampe gekauft. Mit Hilfe meiner Freunde, meiner Frau und eines Mannes mit einem Bluetooth-Handy-Mikrofon habe ich die Lampe an die Decke meines Wohnzimmers montiert. Ich bin glücklich. Es gibt nur ein Problem. Es befinden sich immer noch Lampenwerbungen auf diversen Webseiten, die offensichtlich mit Google über meine Interessen sprechen, obwohl ich schon vor einigen Tagen (bzw. gestern) die Lampe fertig montierte. Diese Anzeigen sind nicht hilfreich. Sie nerven nur. Würde ich jetzt nach weiteren Lampen suchen, könnte es passieren, dass ich eine bessere oder eine günstigere finde, die ich aber dann nicht kaufen kann, weil beim Montieren etwas Farbe von der IKEA-Lampe schon abgegegangen ist und die Lampe folglich nicht mehr zurückgebracht werden kann. Mein Lampenbudget reichte nur für eine Lampe aus.
Ich muss mich also bemühen, auf keine Anzeige zu klicken, um nichts über neue Lampen zu erfahren und diesen Ärger zu vermeiden, obwohl ich mich jetzt schon ein bisschen für Lampen zu interessieren begonnen habe. Es ist nicht, weil ich blöd bin - es ist natürlich schwer zu vermeiden, wenn man sich eine Woche lang mit Lampen beschäftigt. Außerdem war meine googlischere Beschäftigung mit den Lampen anscheinend so intensiv, dass wirklich jede einzelne Anzeige jetzt nur über Lampen oder Deckenleuchten zu labern scheint - ich kreige also keine anderen Informationen über andere Produkte, die mich vielleicht gutmöglich interessieren könnte. Ich werde aus der normalen Welt ausgegrenzt und in eine Ecke geschoben, wo nur über Lampen geredet werden darf, und das genau zu dem Zeitpunkt, wo ich mich eben für eine Lampe entschieden habe und nicht hören möchte, dass es vielleicht eine bessere Alternative hätte geben können.
Und falls ich's nicht mehr aushalte und eine andere Lampe doch kaufe, darf ich die sechs (6!) Ikea-Glühbirnen nicht zurückbringen.
Bis morgen.



By now it is well-known that "the internet" is watching you all the time. Facebook users notice that when they, more as a joke than in seriousness, own up to being an Adhley Simpson fan, they suddenly get ads for Britney Spears t-shirts on their homepage. "The internet" sees you as a fan of blonde pop artists and tries to sell you corresponding products.
I first noticed this phenomenon when I was reading an email with Google-Mail, in which the word "Slovenia" appeared. At the side of the email I then saw an advert with information about holidaying in Slovenia. Up to that point, my emails had dealt exclusively with McDonald's and Coca-Cola and I hadn't realised that the adverts had tailored themselves to this, although they surely must have done.
The two sides of this phenomenon are quite apparent. The first is: it is nice when you are interested in Sloveni, that you are offered more information. It is like a helpful person who walks behing you and feeds you with rather obscure facts to do with your current topic of conversation. So it's nice, if sometimes a little over the top and surplus to requriements.
The flipside is: you are scared, that "the internet" knows too much about you and you feel restricted. You no longer want to write emails about pornographic paintings because you fear that adverts for such pictures could appear and scare the small children who sometimes tend to just sit behind you in the room. For example.
I had always taken these two aspects into account and found the whole business not terrifying, but also not particularly groovy. Recently, however, I did some searching for lamps in Google, because I wanted to buy a lamp. Then I, after some time looking in the internet, made my way to IKEA and bought a lamp there. With the help of my friends, my wife and a man with a bluetooth-mobile-microphone, I managed to afix the lamp to the ceiling of my living room. I am happy. There is just one problem. There are still lamp adverts on a diverse range of websites, which are clearly in dialogue with Google about my interests, although I had already finished afixing the lamp some days ago (well yesterday). These adverts are not helpful. They are just annoying. If I were to now look for more lamps, it could happen that I find a better or more reasonably priced one, which I, however, can then not buy, because some of the colour rubbed of the IKEA lamp during its afixing and the lamp can no longer be taken back. My lamp budget was only sufficient for one lamp.
So now I have to make every effort not to click on any adverts, so that I find out nothing about new lamps and I avoid this irritation, although I have now started to be a bit interested in lamps. This isn't because I'm an idiot - it is naturally difficult to avoid when you've spent a week looking at lamps. Furthermore, my googly dealings with the lamps were seemingly so intense, that now really every individual advert seems to go on about nothing but lamps or ceiling illumination - so I'm not getting any other information about other products which could potentially be of interest to me. I am therefore being shut out of the normal world and pushed into a corner, where one all talk must be of lamps, and this precisely at a time, when I have just decided on one particular lamp and really wouldn't like to hear that there might have been a better alternative.
And if I can't take it anymore and do end up buying another lamp, then I won't be allowed to take back the six (6!) IKEA light bulbs.
See you tomorrow.